Mikrokosmos beim Wing Chun - die innere Verbindung
- Green Temple

- 15. Apr.
- 1 Min. Lesezeit
Auf den ersten Blick wirken diese Begriffe unterschiedlich - der Mirkoorbit stammt aus der taoistischen Energiearbeit, der Mikrokosmos im Körper beschreibt die Idee, dass der Mensch ein Spiegel des Universums ist. Beim traditionellen Wing Chun greifen diese 3 Lehren ineinander.
Der Mikroorbit beschreibt den Energiefluss entlang zweier Hauptbahnen im Körper - vorne hinab und hinten hinauf. Durch bewusste Atmung, Haltung soll diese Energie harmonisch zirkulieren. Und hier beginnt die Verbindung zum Wing Chun. Wing Chun basiert nicht auf roher Kraft (siehe 3 Kraftqualitäten im Wing Chun) sondern auf Struktur, Zentrierung und effizientem Energieeinsatz. Wer entspannt steht, korrekt atmet und aus der Körpermitte arbeitet erzeugt Struktur und Stabilität. Dies entspricht dem Mikrokosmos. Alles große zeigt sich im kleinen - jede Bewegung spiegelt innere Ordnung oder Unruhe wieder.
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